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Geschichtedes Bezirksverbands Charlottenburg der Kleingärtner e.V.

Entstehung der Kleingartenbewegung

Die Kleingartenbewegung entstand Ende des 19. Jahrhunderts als Antwort auf die Industrialisierung und beengte Wohnverhältnisse in den Städten. Kleingärten boten Raum für Selbstversorgung und Erholung. Nach dem Ersten Weltkrieg gewannen sie große Bedeutung für die Ernährung der Bevölkerung und wurden 1921 erstmals gesetzlich geschützt. Aus dieser Zeit entwickelten sich feste Verbandsstrukturen. Nach wechselvollen Entwicklungen im 20. Jahrhundert wurden die Kleingartenorganisationen nach der Wiedervereinigung 1990 vereinheitlicht.

Bezirksverband Charlottenburg

Der Bezirksverband Charlottenburg der Kleingärtner e.V. wurde 1947 gegründet und ist die zentrale Interessenvertretung der Kleingärtnerinnen und Kleingärtner im Bezirk. Heute sind ihm 66 Kleingartenkolonien mit rund 6.300 Mitgliedern angeschlossen.
Der Verband unterstützt die Vereine fachlich und organisatorisch, vertritt ihre Interessen gegenüber Politik und Verwaltung und setzt sich für den dauerhaften Erhalt der Kleingartenflächen ein. Als wichtiger Partner der Stadtentwicklung tragen die Kleingärten zur Biodiversität, zum Stadtklima und zur Lebensqualität in Berlin bei.
Die Arbeit des Bezirksverbands beruht maßgeblich auf ehrenamtlichem Engagement. Seit fast 80 Jahren steht er für Verantwortung, Verlässlichkeit und eine nachhaltige Weiterentwicklung des Kleingartenwesens in Charlottenburg.